Die Arbeitskreise

Arbeitskreis Sportstätten
In vielen Städten und Landkreisen sind in den letzten Jahren öffentliche Skateparks entstanden, die qualitativ sehr unterschiedlich zu bewerten sind. Zu oft von Nicht-Fachleuten geplant oder gebaut, enthalten sie oft keine sportlichen Herausforderungen, genügen nicht den sich veränderten Ansprüchen der Skater und sind für Wettkämpfe auf nationaler Ebene nur selten geeignet.

Der Arbeitskreis hat deshalb die Aufgabe erhalten, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen geeigneten Anlagen zur Ausrichtung von Meisterschaften in Deutschland zu erstellen (indoor und outdoor) und diese in einem Handbuch angemessen zu beschreiben. Dazu gehört auch die Darstellung des Umfeldes, der Infrastruktur und eine sportliche Einschätzung der Anlage selbst.

Neben dieser Bestandsaufnahme, die noch im Jahr 2017 gedruckt erscheinen soll, sollen aber auch Anforderungen an künftige Skateparks für die verschiedenen Disziplinen definiert werden. Damit sollen Kommunen Hilfestellungen und Beratung erhalten und der Bau von guten Skateparks unterstützt werden.

Michael Meibers-Hinrichis

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Arbeitskreis TrainerInnenausbildung
Für die Sportart Skateboard gab es bis 2018 keine systematische Trainerausbildung, da die meisten Skater*innen es auch merkwürdig fänden, trainiert zu werden. Schließlich kann in dieser  Individualsportart jede/r an jedem öffentlichen Skatesport skaten ohne dafür einen Trainer zu benötigen. Für die Durchführung von Skateworkshops mit Anfängern gibt es zum Teil eine systematische Übungsleiterausbildung, für Profiskater*innen ist die Vorstellung durch einen Trainer „trainiert“ zu werden eher fremd. Mit der Festlegung, das Skaten seit 2016 eine vorübergehend olympische Disziplin wird und damit auch die besten deutschen Skater*innen künftig leistungssportlich gefördert und trainiert werden sollen, gab es Handlungsbedarf. In diesem Arbeitskreis wurde ein „Trainings“-Verständnis für den Skateboardsport erarbeitet und die Erstellung eines didaktischen und sportfachlichen Konzeptes, um z.B. im Rahmen der C-Lizenz-Trainerausbildung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) künftig ein Ausbildungsmodul für unsere Sportart anzubieten. Die entsprechenden 80 Lerneinheiten, die der DOSB dafür fordert wurden auch in die DRIV-Ausbildungsordnung integriert und 2019 in einem ersten Lehrgang für die C-Lizenz umgesetzt. Insgesamt 19 Teilnehmer*innen bestanden den Lehrgang mit einer Prüfung und Lehrprobe.

Im Jahr 2021 wurde ein weiterer Lehrgang begonnen, der zum Jahresende 21 hoffentlich erfolgreich abgeschlossen werden kann. Damit ist ein weiterer Baustein gelegt, um auch in möglichen Landesstützpunkten Skateboard mit C-Lizenztrainern für Leistungs- und Breitensport eine qualifizierte Arbeit  für den Nachwuchs zu leisten.

Hans-Jürgen Kuhn

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Arbeitskreis KampfrichterInnenausbildungZur Durchführung von Wettkämpfen, egal ob auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene braucht man Kampfrichter, die objektiv und kompetent die Leistung der Fahrerinnen und Fahrer beurteilen und bewerten.  Unklar ist allerdings oft, über welche fachlichen Kompetenzen die eingesetzten Kampfrichter tatsächlich verfügen. So ist Streit über vermeintliche oder tatsächliche Fehlentscheidungen schnell möglich.

Das Ziel des Arbeitskreises besteht u.a. darin, sich auf ein gemeinsames Kompetenzprofil zu verständigen und daraus spezifische Anforderungen an die künftige Qualifizierung von Kampfrichtern abzuleiten. Dieses Profil wird übergreifende und disziplinspezifische Elemente enthalten müssen. Zugleich sollen Voraussetzungen an Personen definiert werden, die sich zu Kampfrichtern ausbilden lassen wollen (welche eigenen sportlichen Kompetenzen sind erforderlich?) und Umfang und Inhalt der Ausbildung muss beschrieben werden. Zur Sicherung einheitlicher Standards wird es künftig Kampfrichterlizenzen geben, die von der Skateboardkommission nach dem erfolgreichen Bestehen praktischer und theoretischer Prüfungen erworben werden können.

David Suhari

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Arbeitskreis Nachhaltigkeit

Unser Anspruch ist es, die deutsche Skateboard Community nachhaltig zu prägen und dafür Mechanismen für andauernde, positive Auswirkungen zu installieren.

Arbeitskreisübergreifend sehen wir es als eine der wichtigsten Aufgaben der SKSD im Sinne der Nachhaltigkeit zu agieren und die Skateboard Gemeinschaft und ihre Vielfalt in Deutschland langfristig zu fördern. 

Wir sehen viele spannende Schnittstellen im Hinblick auf Skateboarding und Nachhaltigkeit und haben uns vorerst folgende Hauptziele gesetzt: Es gibt in der Deutschen Skateboard Community bereits zahlreiche Projekte, die sich mit dem Up- oder Re-Cyceln von Materialien wie zum Beispiel alten Skateboards beschäftigen. Zudem gibt es auch spannende Projekte die aus recyceltem Plastik Hardware herstellen.

Hier wollen wir ein Netzwerk aufbauen und über die SKSD bereitstellen um diesen Projekten nicht nur Wertschätzung sondern auch mehr Sichtbarkeit zu geben. Perspektivisch ist es unser Ziel, möglichst viele Akteure für einen gemeinsamen Workshop und einen konstruktiven Austausch zu gewinnen. Mit Blick auf ein diverses Veranstaltungsspektrum in der Skateboard Gemeinschaft von Sport bis zu Community Events, möchten wir einen Katalog für ein nachhaltiges Eventmanagement erarbeiten. Dieser soll Veranstaltern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden und Empfehlungen und Ideen zu nachhaltigen Umsetzungen liefern.  

Weitere Themen unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit sind für uns z.B. der Sportstätten-Bau oder die Einbeziehung sozialer Projekte im Skateboard Kontext. Wir freuen uns seit dem Jahr 2021 mit diesem Arbeitskreis Teil der SKSD sein zu dürfen.

Gerne stehen wir bei Interesse zur Verfügung und hoffen auf eine rege Beteiligung.

Max Baginski

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