Die Arbeitskreise

Arbeitskreis Sportstätten
In vielen Städten und Landkreisen sind in den letzten Jahren öffentliche Skateparks entstanden, die qualitativ sehr unterschiedlich zu bewerten sind. Zu oft von Nicht-Fachleuten geplant oder gebaut, enthalten sie oft keine sportlichen Herausforderungen, genügen nicht den sich veränderten Ansprüchen der Skater und sind für Wettkämpfe auf nationaler Ebene nur selten geeignet.

Der Arbeitskreis hat deshalb die Aufgabe erhalten, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen geeigneten Anlagen zur Ausrichtung von Meisterschaften in Deutschland zu erstellen (indoor und outdoor) und diese in einem Handbuch angemessen zu beschreiben. Dazu gehört auch die Darstellung des Umfeldes, der Infrastruktur und eine sportliche Einschätzung der Anlage selbst.

Neben dieser Bestandsaufnahme, die noch im Jahr 2017 gedruckt erscheinen soll, sollen aber auch Anforderungen an künftige Skateparks für die verschiedenen Disziplinen definiert werden. Damit sollen Kommunen Hilfestellungen und Beratung erhalten und der Bau von guten Skateparks unterstützt werden.

Arbeitskreis Sportstätten
Ingo Naschold
Skateboard e.V. Hamburg
E-Mail

Arbeitskreis TrainerInnenausbildung
Für die Sportart Skateboard gibt es bisher keine systematische Trainerausbildung, da die meisten Skater es auch merkwürdig fänden trainiert zu werden. Schließlich kann in dieser  Individualsportart jeder an jedem öffentlichen Skatesport skaten ohne dafür einen Trainer zu benötigen. Für die Durchführung von Skateworkshops mit Anfängern gibt es zum Teil eine systematische Übungsleiterausbildung, für Profiskater ist die Vorstellung durch einen Trainer „trainiert“ zu werden eher fremd. Mit der Festlegung, das skaten seit 2016 eine vorübergehend olympische Disziplin wird und damit auch die besten deutschen Skater künftig leistungssportlich gefördert und trainiert werden sollen, gibt es Handlungsbedarf. In diesem Arbeitskreis soll ein „Trainings“-Verständnis für den Skateboardsport erarbeitet werden und die Erstellung eines didaktischen und sportfachlichen Konzeptes, um z.B. im Rahmen der C-Lizenz-Trainerausbildung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) künftig ein Ausbildungsmodul für unsere Sportart anzubieten.

Arbeitskreis KampfrichterInnenausbildung
Zur Durchführung von Wettkämpfen, egal ob auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene braucht man Kampfrichter, die objektiv und kompetent die Leistung der Fahrerinnen und Fahrer beurteilen und bewerten.  Unklar ist allerdings oft, über welche fachlichen Kompetenzen die eingesetzten Kampfrichter tatsächlich verfügen. So ist Streit über vermeintliche oder tatsächliche Fehlentscheidungen schnell möglich.

Das Ziel des Arbeitskreises besteht u.a. darin, sich auf ein gemeinsames Kompetenzprofil zu verständigen und daraus spezifische Anforderungen an die künftige Qualifizierung von Kampfrichtern abzuleiten. Dieses Profil wird übergreifende und disziplinspezifische Elemente enthalten müssen. Zugleich sollen Voraussetzungen an Personen definiert werden, die sich zu Kampfrichtern ausbilden lassen wollen (welche eigenen sportlichen Kompetenzen sind erforderlich?) und Umfang und Inhalt der Ausbildung muss beschrieben werden. Zur Sicherung einheitlicher Standards wird es künftig Kampfrichterlizenzen geben, die von der Skateboardkommission nach dem erfolgreichen Bestehen praktischer und theoretischer Prüfungen erworben werden können.

Arbeitskreis KampfrichterInnenausbildung
David Suhari
Rollbrett Union Mönchengladbach e.V.
E-Mail

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